Einsatzgebiet

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Kathodischer Korrosionsschutz

Der kathodische Korrosionsschutz ist ein elektrochemisches Schutzverfahren, bei dem über das Korrosionsmedium (Elektrolytlösung) ein elektrischer Gleichstrom in das Schutzobjekt (Metall) geleitet wird.
Dabei erfolgt eine kathodische Polarisation des Systems Metall / Elektrolytlösung.
Das Metall - Potential wird dabei zu negativeren Werten verschoben (Schutzpotential).
Grundlage des kathodischen Korrosionsschutzverfahrens ist die Abhängigkeit der Korrosionsgeschwindigkeit vom Potential (siehe Bild unten).
Der kathodische Schutz wird dann erreicht, wenn die Korrosions- geschwindigkeit unter einen technisch vernachlässigbar kleinen Wert sinkt.
Man unterscheidet beim kathodischen Korrosionsschutz zwischen "Vollschutz", der bei allen herkömmlichen C-Stählen erreicht wird, und "Teilschutz", der hauptsächlich Elementströme bei Werkstoffpaarungen, z.B. C-Stahl / CrNi-Stahl, ausgleicht, bzw. das Potential von CrNi-Stählen aus dem Lochfraßbereich herausbringt.


C-Stahl in unterschiedlichen Elektrolytlösungen - kathodischer Korrosionsschutz Abtragungsraten von C-Stahl in unterschiedlichen Elektrolytlösungen in Abhängigkeit vom Potential.
Die schraffierten Bereiche geben die Daten der freien Korrosion wieder.
Das zugehörige Potential ist das freie Korrosionspotential bzw. Ruhepotential.
Bei negativeren Potentialen erfolgt kathodische Polarisation, das heißt, kathodischer Korrosionsschutz.


Anwendungs - Beispiele:

 

 

  • Hafen und Pieranlagen
  • Tiefenbrunnen
  • Baustahl-Bewehrung
  • Einlaufbauwerke in Wasserkraftwerken
  • Wasserreinigungsanlagen für Kühlwasser
  • Wasserkraftwerks-Turbine
  • Kraftwerks-Kondensatoren
  • Kraftwerks-Rechenanlagen
  • Wassertanks
  • Rohrleitungen
  • Siebbandmaschinen

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