Einsatzgebiet

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Kathodischer Korrosionsschutz von Bewehrungsstahl in Betonbauwerken

Der kathodische Korrosionsschutz von Bewehrungsstahl durch Fremdstrom ist ein Relativ junges Schutzverfahren.
Es wurde bereits Ende der 50er Jahre versuchsweise angewandt, Konstruktionen aber nicht weiter verfolgt, da geeignete Anodenmaterialien fehlten, so daß Treibspannungen von 15 bis 200 Volt angewandt werden mußten.
Da weiterhin nach älteren Erfahrungen auch ein Verlust des Verbundes Stahl  /  Beton wegen der kathodischen Alkalisierung befürchtet wurde, unterblieb zunächst eine technische Weiterentwicklung.
Wegen zunehmender Schäden an Verkehrsbauwerken durch CL-induzierte Korrosion des Bewehrungsstahls, die in den USA sehr hohe Kosten für eine Sanierung verursachten, wurde das kothodische Schutzverfahren als Sanierungsmaßnahme 1974 wieder aufgegriffen. Diese Entwicklung wurde durch viele negative Erfahrungen mit anderen Sanierungsmaßnahmen gefördert.
Um kathodische Korrosionsschutzanlagen mit Fremdstrom zum Schutz des Bewehrungsstahls beispielsweise an Stützwänden, Meerwasser - Bauten sowie an Wasserkraftwerks Einlauf- und Auslauf- Bauwerken einsetzen zu können, wurden unter anderem neue Anoden- und Elektroden- Materialien entwickelt.

 

Kathodischer Korrosionsschutz von Bewehrungsstahl in Betonbauwerken


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