Einsatzgebiet

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Kathodischer Korrosionsschutz für Wassertanks

Der kathodische Korrosions- Innenschutz von Wasserbehältern ist am wirtschaftlichsten, wenn er bereits in der Planung berücksichtigt wird. Er kann aber auch zu einem späteren Zeitpunkt zur Sanierung älterer Behälter installiert werden, um den Korrosionsfortgang aufzuhalten.
Bei kathodisch geschützten unbeschichteten Wasserbehältern müssen Einbauten eine einwandfreie elektrische Verbindung zum Behälter haben, damit Schäden durch anodische Beeinflussung im kathodischen Spannungstrichter der Schutzobjektflächen verhindert werden.
Bei der Auswahl sowie Stückzahl der Anoden und Referenzelektroden ist die Größe des Wasserbehälters von entscheidender Bedeutung. Hat ein Behälter einen geringen Durchmesser, so können Stabanoden unterschiedlichster Bauart über Druckverschraubungen in die Behälterwand eingebracht werden.
Um eine optimale Schutzstromverteilung zu erreichen, werden bei Behältern mit größerem Durchmesser Drahtanoden bevorzugt. Die Anzahl der Stab- bzw. Drahtanoden wird nach Größe des Schutzobjektes, Art des Mediums und Güte der Beschichtung ermittelt. Zur Schutzpotential-Messung werden die Referenzelektroden an geometrisch günstigen Stellen über Druck- Verschraubungen installiert. Bedingt durch wechselnde Wasserstände und Betriebsbedingungen kommen ausschließlich potentialregelnde Schutzstrom- Geräte zum Einsatz.
Alle von uns verwendeten Materialien, die im Behälter installiert werden, können problemlos auch in Trinkwasser - Behältern eingesetzt werden.

Kathodischer Korrosionsschutz für Wassertanks Nebenstehendes Bild zeigt einen Wasserbehälter mit 2 senkrecht im Behälter verspannten Drahtanoden, installiert über R1"-Druck-Verschraubungen, sowie 2 Referenzelektroden vom Typ Ag/AgCl, zur Potentialmessung.


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