Einsatzgebiet

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Kathodischer Korrosionsschutz für Kraftwerks-Kondensatoren

Beim kathodischen Korrosions-Innenschutz von Kraftwerks-Kondensatoren spielt wegen des relativ hohen elektrolytischen Widerstandes die Anordnung und Auslegung der Anoden eine erhebliche Rolle. Da Werkstoffpaarungen von Kondensatorrohren, Rohrböden und Wasserkammern unvermeidbar sind, ist es ebenso wichtig, die Referenzelektroden geometrisch so anzuordnen, daß alle kritischen Bereiche des Kondensators meßtechnisch erfaßt werden.
Hierzu müssen folgende Konstruktions- und Korrosionsparameter mit in die Planung der kathodischen Korrosionsschutzanlage einbezogen werden:

 

 

  • Da über die Flansche der Kondensatordeckel eine direkte metallische Verbindung sowohl zum jeweiligen Rohrboden als auch zu den Kondensatorrohren besteht, und die Kondensatorrohre normalerweise aus unbeschichtetem Buntmetall bestehen, bildet sich an dem vom Elektrolyten benetzten Teilen ein galvanisches Element. Auf Grund seines gegenüber dem Buntmetall unedleren Potentials bildet der C-Stahl in diesem Element die korrodierende Anode. Um den C-Stahl kathodisch gegen Korrosion zu schützen, muß der Elementstrom mit Hilfe der Schutzanlage kompensiert werden. Dies gilt auch für die Werkstoffkombination Edelstahl - C-Stahl.
  • Für die Auslegung der kathodischen Korrosionsschutzanlage ist die Leitfähigkeit, Temperatur und Durchflußgeschwindigkeit des Wassers von entscheidender Bedeutung.
  • Bei der Bestimmung der zu schützenden Oberflächen muß zwischen beschichtetem C-Stahl-, blankem Buntmetall- und Edelstahl-Flächen unterschieden werden.

 

Kraftwerks-Kondensatoren - 1 - Kathodischer Korrosionsschutz Kraftwerks-Kondensatoren - 2 - Kathodischer Korrosionsschutz

 


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