Einsatzgebiet

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Kathodischer Korrosionsschutz für die Innenflächen von Wasserkraftwerks-Turbinen

Wasserkraftwerks- Betreiber werden häufig mit Korrosionsproblemen in Ihren Wasserkraftwerks- Turbinen konfrontiert. Korrosionsprobleme treten speziell bei hochchloridhaltigen Medien bedingt durch Werkstoffpaarungen auf. Diese Korrosionsprobleme können durch Installation einer kathodischen Korrosionsschutzanlage ausgeschaltet werden.Vorraussetzung hierfür ist es, daß zwischen den zu schützenden Flächen und den zu installierenden Anoden eine elektrolytische Verbindung besteht und alle zu schützenden Teile eine einwandfreie elektrische Verbindung aufweisen.
Für den kathodischen Schutz werden je nach Turbinen- Typ und mechanischen sowie strömungstechnischen Ansprüchen Anoden und Referenzelektroden unterschiedlichster Bauarten in die Turbine sowie in Ein- und Austrittskammern installiert. Bei der geometrischen Anordnung wird besonderer Wert auf Stromverteilung sowie Potentialmessung in kritischen Bereichen, das heißt z.B. in der Nähe von Kontaktstellen unterschiedlicher Werkstoffe, gelegt.
Bedingt durch schwankende Betriebsbedingungen, wie z.B. wechselnde Leitfähigkeit und Strömungsgeschwindigkeit des Wassers, werden ausschließlich potentialregelnde Schutzstromgeräte verwendet. Dieser Gerätetyp gewährleistet, daß ständig der für den kathodischen Schutz notwendige Schutzstrom fließt und das vorgegebene Schutzpotential erreicht bzw. gehalten wird. Der Schutzstromverbrauch dieser Schutzstromgeräte ist als sehr gering zu bezeichnen.

 

Schema Innenflächen Wasserkraftwerks Turbinen - Kathodischer Korrosionsschutz

 

Innenflächen Wasserkraftwerks Turbinen - 1 - Kathodischer Korrosionsschutz Innenflächen Wasserkraftwerks Turbinen - 2 - Kathodischer Korrosionsschutz


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